Mit der Übernahme steigt Elastic in den Bereich des Application Performance Monitoring für server- und clientseitiges JavaScript ein und will das Werkzeug mit den anderen Tools des Elastic Stack kombinieren.

Auf der Hausmesse Elastic{ON} Tour in London hat das vor allem für sein Lucene-basiertes Suchsystem bekannte Elasticsearch bekanntgegeben, dass es Opbeat übernimmt, ein Unternehmen, das sich auf Application Performance Monitoring (APM) für JavaScript spezialisiert hat. Dabei adressiert es sowohl serverseitiges JavaScript mit Node.js als auch clientseitiges mit React und Angular. Opbeat zeigt bei Performance-Problemen den Teil des Sourcecodes, der für den Engpass verantwortlich ist.

Shay Banon, CEO von Elastic, bezeichnet im Blog zur Übernahme den Einblick in die Anwendungsperformance als logischen nächsten Schritt für die Unternehmenskunden wie Goldman Sachs oder Blizzard, die Elastic dazu verwenden, ihre Infrastruktur-Logdaten in Echtzeit zu überprüfen. So nutzen die World-of-Warcraft-Macher unter anderem Elasticsearch und Kibana, um schnell auf Probleme reagieren zu können und zu erkennen, welche Features gut funktionieren und welche nicht.

Mittelfristig will Elastic die Produkte zusammenführen und die Opbeat-Daten mit dem Datenspeicher von Elasticsearch und der Visualisierung von Kibana kombinieren und die Daten in einem einheitlichen Dashboard anzeigen.

Weitere Details lassen sich dem von Shay Banon und den Opbeat-Gründern Rasmus Makwarth und Ron Cohen gemeinsam verfassten Blogbeitrag entnehmen. Über den Preis, den Elastic gezahlt hat, ist derzeit nichts bekannt. Anfangs soll sich für Opbeat-Kunden nichts ändern, bis das Elastic-APM-Produkt fertiggestellt ist. Anschließend wird es einen Migrationspfad geben. (rme)

mehr zu diesem Thema meht zum Thema