Das Huawei MateBook E ist wegen seines Stromsparprozessors nicht so schnell wie die Konkurrenten. Gut dafür: Die CPU braucht keinen Lüfter und arbeitet daher völlig geräuschlos. Mankos: Es hat wenige Anschlüsse, Komponenten wie Arbeitsspeicher und SSD lassen sich nicht tauschen, ein Kartenleser fehlt und die Akkulaufzeit ist mit dreieinhalb Stunden ausbaufähig.

Pro

  • Hohe Bildqualität
  • Präziser Touchscreen
  • Geräuschlos
  • WLAN-ac, Bluetooth
  • Kompakte, leichte Bauweise

Kontra

  • Etwas geringes Arbeitstempo
  • Etwas geringe Akkulaufzeit
  • Speicherkartenleser fehlt

Testnote der Redaktion

2,63

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Bei Smartphones gehört Huawei schon länger zu den wichtigsten Herstellern, bei Notebooks sind die Chinesen eher ein Nischenanbieter. Das soll sich ändern ? mit neuen Modellen wie dem Huawei Matebook E. Bietet das 2-in-1-Notebook der etablierten Convertible-Konkurrenz von Microsoft und Samsung Paroli? Das klärt der COMPUTER BILD-Test.

Ordentliches Arbeits-Tempo

Das Huawei MateBook E hat einen Core-i5-Prozessor, allerdings in der besonders stromsparenden Variante Core i5-7Y54. Die bringt nicht so viel Tempo wie bei den beiden Konkurrenten Microsoft Surface Pro und Samsung Galaxy Book, ist aber immer noch schneller als die meisten herkömmlichen Tablet-Prozessoren. Der Tempo-Unterschied zu den Konkurrenten stört bei Office-Programmen kaum, leistungshungrige Software wie Photoshop läuft auf dem MateBook E spürbar langsamer. Das liegt aber auch am kleineren Arbeitsspeicher ? 4 Gigabyte RAM.

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Anstecken, nicht aufrüsten

Das Matebook E gibt es nur in einer Variante mit einer 238 Gigabyte SSD. Die muss auf Anhieb passen, denn das Geräts lässt sich leider nicht aufrüsten. Wie bei den meisten 2-in-1-Notebooks ist das Gehäuse so aufwendig verklebt, dass es sich selbst von Spezialisten nur mit Mühe öffnen lässt. Zubehör muss also extern ran. Serienmäßig gibt es eine Tastaturhülle (siehe Bildergalerie), mit der sich das Matebook E ruckzuck vom Tablet in ein Notebook verwandeln lässt. Die Hülle dient gleichzeitig als Bildschirmstütze. Dabei lässt sich der Winkel sehr genau einstellen. Wie bei den meisten Convertibles ist es auch beim Matebook E beim Aufklappen sinnvoll, den schweren Teil (Display) festzuhalten und den leichteren Teil (Tastatur) wegzuklappen. Denn andersherum kann es passieren, dass sich das Tablet von der Tastatur löst.

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Top-Display

Das Display im Matebook E ist wie beim Vorgänger eine Wucht ? dank hoher Auflösung (2160×1440 Pixel) ist es knackig scharf mit sattem Kontrast und genauer Farbwiedergabe. Da macht das Blättern in der Foto-Sammlung richtig Spaß! Wer seine Bilder auch bearbeiten möchte, sollte den MatePen ausprobieren. Mit dem Stift ist ein genaueres Arbeiten als per Touchpad oder Fingertipp möglich. Schade: Es macht auf dem Matebook E nicht ganz so viel Spaß, Filme zu schauen. Das Bild ist zwar auch bei Videos top, der Ton dagegen allerdings sehr bassschwach. Dialoge sind zwar gut verständlich, spätestens bei wilden Explosionen klingt es aber etwas blechern.

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Stromsparer mit kurzem Atem

Überraschung bei der Akkulaufzeit: Das MateBook E erzielte im Test trotz Superstromspar-Prozessor ein eher mäßiges Ergebnis: Schon nach dreieinhalb Stunden war der Akku leer. Da halten Surface Pro und Galaxy Book trotz leistungsstärkerer Prozessoren länger durch. Der schwächere Prozessor im Huawei hat einen anderen Vorteil: Er braucht keinen Lüfter zur Kühlung. Dadurch arbeitet das MateBook E lautlos.

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