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Convertibles im Test: Praktische Notebook-Tablet-Kombis

Convertibles im Test © Timurock-Fotolia.com, Microsoft, Huawei, Samsung

Notebook oder Tablet-PC? Convertible-PCs lassen sich vielseitig einsetzen.

Tablet-PC und Notebook in einem Gerät ? ein Convertible ist eine richtig praktische Sache. Mit nur wenigen Handgriffen lassen sich die Verwandlungskünstler umbauen und damit flexibel nutzen. Aber ist die 2-in-1-Lösung wirklich so clever oder steckt dahinter ein fauler Kompromiss? Wie schlagen sich brandneue Modelle wie zum Beispiel das Microsoft Surface Pro (2017), das Samsung Galaxy Book oder das Huawei MateBook E? COMPUTER BILD hat aktuelle Convertibles mit Windows 10 aufwendig getestet.

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Die Verwandlungskünstler

Egal, ob vergleichsweise günstig oder richtig teuer: In beiden Gruppen des Testfelds finden sich Modelle mit zwei unterschiedlichen Bauformen:

  • Abnehmbares Display: In diesem Vergleich haben viele Modelle abnehmbare Displays. Das ist aktuell die am meisten verbreitete Form von Convertibles ? und auch die praktischste. Schließlich lässt sich so beispielsweise das Gerät zu Hause als klassisches Notebook für Office-Anwendungen nutzen und unterwegs als handlicher Tablet-PC. Das klappt etwa mit den Modellen Microsoft Surface Pro (2017), Samsung Galaxy Book, Huawei MateBook E, Microsoft Surface Book und Toshiba Portégé Z20t.
  • Drehbares Display: Unter den getesteten Convertibles befinden sich auch Varianten, deren Bildschirme wie bei einem normalen Notebook fest mit der Tastatur verbunden sind. Der Clou: Das Display lässt sich um 360 Grad auf die Unterseite der Tastatur klappen. So nutzen Kunden das Convertible als Tablet. Auch gut: Steht das Convertible wie ein umgedrehtes ?V? vor dem Nutzer, kann der bequem Filme gucken, Präsentationen vorführen, Bildersammlungen betrachten. In diesem Vergleich klappte das etwa mit den Modellen Asus ZenBook Flip und Lenovo Yoga 3 Pro.

Scharfe, präzise Touchscreens

Aber eine vielseitige Nutzbarkeit macht noch lange kein perfektes Convertible. Das A und O sind wie bei Notebooks und Tablets erstklassige Bildschirme. Das beste Display bot in diesem Vergleich das Lenovo ThinkPad X1. Es zeigte Fotos, Videos und Webseiten mit 2610×1440 Pixeln knackscharf und mit einer sehr hohen Farbtreue von 89,5 Prozent. Das Gegenteil von brillanten Bildschirmen lieferte das Toshiba Portégé Z20t. Dessen Full-HD-Display (1920×1080 Pixel) zeigte Bildinhalte mit verfälschten Farben, die Farbtreue lag bei nur 55,1 Prozent. Gut: Eingaben per Fingertipp setzten alle Testkandidaten präzise und ohne Verzögerungen um ? wenn der Nutzer nicht hastig zu Werke ging. Denn beim Huawei MateBook verstrich sporadisch etwas Zeit, bevor es schnelle Wischbewegungen auf dem Display umsetzte.

Flink oder lahm?

Ebenso wichtig wie ein guter Bildschirm und eine schnelle Umsetzung von Eingaben auf dem Touchscreen ist ein hohes Arbeitstempo. Gleich vorweg: Für simple Office- und Internetanwendungen reicht die Geschwindigkeit aller Testkandidaten völlig aus. Ans Eingemachte geht es jedoch, wenn Nutzer Fotos mit Filtern und 3D-Effekten versehen wollen oder einen Film aus mehreren selbst gedrehten Videoclips erstellen möchten. Aber auch bei diesen kräftezehrenden Aufgaben leistete sich kein Testkandidat große Schwächen. Wie es richtig flink geht, zeigte das schnellste Modell in diesem Vergleich: Das Microsoft Surface Book treibt ein starker Prozessor aus Intels neuer Skylake-Reihe an, der Arbeitsspeicher ist mit 8 Gigabyte ordentlich bemessen, Betriebssystem, Programme und Daten lagern auf einer schnellen SSD mit 256 Gigabyte Speicher. Zudem hat das Surface Book noch einen Trick auf Lager: In der Tastatur steckt ein separater Grafikchip (GeForce GTX 940M). Der bietet mehr Dampf als die im Prozessor untergebrachte Grafikeinheit. So zeigt das Surface Book auch kleinere Spiele flüssig ? für Titel des Kalibers ?GTA 5? reicht die Leistung aber nicht.

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Viel oder wenig Puste?

Hohes Arbeitstempo und ein Akku mit viel Ausdauer sind Pflicht. Schließlich sind die Geräte für den mobilen Einsatz gedacht. Denn wer will zum Beispiel in der Bahn ständig einen freien Platz mit (funktionierender) Steckdose suchen? Auf dem Weg von Hamburg nach München bleibt der Bildschirm beim Dell XPS 12 (9250) schon deutlich vor Kassel schwarz: Im Test kam das XPS nur 2 Stunden und 34 Minuten ohne Steckdose aus. Dieser Wert ist genauso wenig akzeptabel wie die 3 Stunden und 30 Minuten Akkulaufzeit des Huawei Matebook. Dass es viel besser geht, bewies das Toshiba Portégé Z20t: Satte 9 Stunden und 36 Minuten sind eine Ansage! Da lassen sich auf der Bahnfahrt von Hamburg über die südliche Grenze nach Österreich locker sechs Spielfilme am Stück anschauen.

Verzicht üben

Aber gibt es eigentlich gravierende Nachteile bei einem Convertible? Der Spagat zwischen Notebook und Tablet ist für die Hersteller schließlich nicht einfach.

  • Aufrüstung: Wie bei vielen Notebooks ist auch bei den Kombis die Aufrüstung ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen. So lässt sich bestenfalls der Arbeitsspeicher erweitern ? das war es dann aber. Der Tausch der Festplatte oder SSD gegen ein Modell mit einer größeren Kapazität ist in den meisten Fällen nicht möglich. Viele aktuelle Modelle haben ihren SSD- und Arbeitsspeicher fest auf der Hauptplatine verlötet. Daher gilt es, vor dem Kauf die Ausstattung des Wunschkandidaten genau zu prüfen, denn später lässt sich daran nichts mehr ändern.
  • Kein Laufwerk: Wer einen DVD-Brenner benötigt, muss ein externes Laufwerk kaufen ? in diesem Vergleich hat kein Kandidat einen DVD-Brenner.
  • Als Tablet schwer: Wer ein Modell mit abnehmbarem Display für den häufigen Einsatz als Tablet in die engere Wahl zieht, sollte nicht vergessen, dass die Bildschirme der geprüften Geräte deutlich schwerer sind als reine Tablet-PCs. Ein Vergleich: Der abnehmbare Monitor des Lenovo ThinkPad X1 Tablet bringt es auf stattliche 758 Gramm, das 10 Zoll große Android-Modell Xperia Z4 Tablet von Hersteller Sony wiegt hingegen nur federleichte 393 Gramm.

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Was muss an Bord sein?

Während die Convertibles als reine Tablets oft viel auf die Waage bringen, sind sie als Notebooks doch recht leicht. Das Lenovo Yoga 900S blieb zum Beispiel im Test mit exakt 999 Gramm knapp unter der 1-Kilogramm-Marke. Ein richtig dicker Brocken war aber ohnehin nicht dabei. Aber welche Ausstattung ist neben einem ordentlichen Bildschirm, schnellem Prozessor und flinker SSD sinnvoll? Für den Internetzugang muss das Convertible heute mit schnellem WLAN-ac ausgerüstet sein. Wer auch unterwegs ins Netz will, sollte darauf achten, dass LTE-Unterstützung samt SIM-Karten-Einschub an Bord ist. Außerdem ist für den Datenaustausch mit Smartwatches oder die Wiedergabe von Musik auf entsprechenden drahtlosen Lautsprechern eine Bluetooth-Schnittstelle von Vorteil. Und wer oft zusätzliche Geräte wie externe Festplatten, Tastaturen oder einen Monitor ans Convertible klemmt, braucht die entsprechenden USB-Anschlüsse, eine HMDI-Buchse oder ein Displayport am Convertible. Wenn nicht: Ein separates Dock kann die fehlenden Anschlüsse auch ersetzen.

Fazit: Vergleichstest Convertible-Notebooks

Unter den günstigen Convertible-Notebooks bot das ZenBook Flip von Hersteller Asus das beste Paket mit tadelloser Verarbeitung, hohem Arbeitstempo, umfangreicher Ausstattung, brillantem Display und einer mit fast fünfeinhalb Stunden sehr langen Akkulaufzeit. Wer hingegen nicht auf jeden Cent achten muss, ist mit dem Microsoft Surface Book gut bedient ? dem Testsieger unter den teuren Convertibles. Das in einem edlen Alu-Gehäuse untergebrachte Gerät arbeitet noch einen Zacken flinker, eignet sich sogar für kleinere Spiele, der Akku hält fast eine Stunde länger durch und sein knackscharfer Bildschirm bietet eine hohe Farbtreue.

zusätzliche Ressourcen boni

Tennisturnier beim TC Wolfsberg: Qualifikant marschiert durch

Weiter geht es heute früh um 10.00 Uhr mit den Halbfinals im Turnier der Damen um den G. Rau-Admedes-Cup und im Turnier der Herren um den Cup der Firma Stepper. Im Anschluss daran sind die Finals auf der Anlage an der Wolfsbergallee. Um 11.00 Uhr gibt es auch wieder den traditionellen Brunch.
Im Turnier der Männer unterstrich der Inder Tejas Chaukulkar erneut seine Titelambitionen. Der 27-Jährige, der durch die Quali ins Hauptfeld kam, schlug im Achtelfinale Luca Gelhard (TV Rüsselsheim), der im ersten Satz nach 0:5-Rückstand aufgab. Im Viertelfinale ließ er Tim Seibert (TTC Brauweiler) keine Chance. Im heutigen Halbfinale heißt der Gegner des Inders Dacian Craciun (TC Heilbronn). Die Nummer vier der Setzliste hatte im Viertelfinale Titelverteidiger Holger Fischer (TC Wolfsberg) mit 4:6, 7:5, 7:6 besiegt. Fischer führte 6:4 und 5:3, brachte das Match aber nicht nach Hause. Im dritten Satz hatte der Lokalmatador mit Krämpfen zu kämpfen und verlor das Match.

Für Luis Erlenbusch vom TC Wolfsberg kam das Aus im Achtelfinale. Beim Stande von 7:6 und 4:0 für Tim Seibert (TTC Braunweiler) gab Erlenbusch wegen Problemen mit der Schulter auf. Der Pforzheimer hatte im ersten Satz mit 5:2 geführt, als die Schmerzen auftraten. Danach hatte er keine Chance mehr.
Im Feld der Damen gab es auch gestern keine großen Überraschungen. Die Favoriten setzten sich durch. So war es auch im Viertelfinale, als Nathalia Rossi vom TC Wolfsberg gegen Chiara Tomasetti (TC Bensberg) mit 6:2 und 7:6 die Oberhand behielt. ?Der erste Satz war klar, aber dann wurde es noch einmal richtig eng?, meinte Thomas Hell nach dem Match.

Im Halbfinale trifft Rossi, Turniersiegerin von 2013, auf die Top gesetzte Steffi Bachofer vom TC Radolfzell, die im Viertelfinale gegen Alice Violet (ETUF Essen) keine Probleme hatte. ?Bachofer ist Favorit?, glaubt Thomas Hell vor diesem Match.

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Huawei Matebook E: Edel-Convertible im Test

Das Huawei MateBook E ist wegen seines Stromsparprozessors nicht so schnell wie die Konkurrenten. Gut dafür: Die CPU braucht keinen Lüfter und arbeitet daher völlig geräuschlos. Mankos: Es hat wenige Anschlüsse, Komponenten wie Arbeitsspeicher und SSD lassen sich nicht tauschen, ein Kartenleser fehlt und die Akkulaufzeit ist mit dreieinhalb Stunden ausbaufähig.

Pro

  • Hohe Bildqualität
  • Präziser Touchscreen
  • Geräuschlos
  • WLAN-ac, Bluetooth
  • Kompakte, leichte Bauweise

Kontra

  • Etwas geringes Arbeitstempo
  • Etwas geringe Akkulaufzeit
  • Speicherkartenleser fehlt

Testnote der Redaktion

2,63

befriedigend

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Bei Smartphones gehört Huawei schon länger zu den wichtigsten Herstellern, bei Notebooks sind die Chinesen eher ein Nischenanbieter. Das soll sich ändern ? mit neuen Modellen wie dem Huawei Matebook E. Bietet das 2-in-1-Notebook der etablierten Convertible-Konkurrenz von Microsoft und Samsung Paroli? Das klärt der COMPUTER BILD-Test.

Ordentliches Arbeits-Tempo

Das Huawei MateBook E hat einen Core-i5-Prozessor, allerdings in der besonders stromsparenden Variante Core i5-7Y54. Die bringt nicht so viel Tempo wie bei den beiden Konkurrenten Microsoft Surface Pro und Samsung Galaxy Book, ist aber immer noch schneller als die meisten herkömmlichen Tablet-Prozessoren. Der Tempo-Unterschied zu den Konkurrenten stört bei Office-Programmen kaum, leistungshungrige Software wie Photoshop läuft auf dem MateBook E spürbar langsamer. Das liegt aber auch am kleineren Arbeitsspeicher ? 4 Gigabyte RAM.

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Anstecken, nicht aufrüsten

Das Matebook E gibt es nur in einer Variante mit einer 238 Gigabyte SSD. Die muss auf Anhieb passen, denn das Geräts lässt sich leider nicht aufrüsten. Wie bei den meisten 2-in-1-Notebooks ist das Gehäuse so aufwendig verklebt, dass es sich selbst von Spezialisten nur mit Mühe öffnen lässt. Zubehör muss also extern ran. Serienmäßig gibt es eine Tastaturhülle (siehe Bildergalerie), mit der sich das Matebook E ruckzuck vom Tablet in ein Notebook verwandeln lässt. Die Hülle dient gleichzeitig als Bildschirmstütze. Dabei lässt sich der Winkel sehr genau einstellen. Wie bei den meisten Convertibles ist es auch beim Matebook E beim Aufklappen sinnvoll, den schweren Teil (Display) festzuhalten und den leichteren Teil (Tastatur) wegzuklappen. Denn andersherum kann es passieren, dass sich das Tablet von der Tastatur löst.

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Top-Display

Das Display im Matebook E ist wie beim Vorgänger eine Wucht ? dank hoher Auflösung (2160×1440 Pixel) ist es knackig scharf mit sattem Kontrast und genauer Farbwiedergabe. Da macht das Blättern in der Foto-Sammlung richtig Spaß! Wer seine Bilder auch bearbeiten möchte, sollte den MatePen ausprobieren. Mit dem Stift ist ein genaueres Arbeiten als per Touchpad oder Fingertipp möglich. Schade: Es macht auf dem Matebook E nicht ganz so viel Spaß, Filme zu schauen. Das Bild ist zwar auch bei Videos top, der Ton dagegen allerdings sehr bassschwach. Dialoge sind zwar gut verständlich, spätestens bei wilden Explosionen klingt es aber etwas blechern.

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Stromsparer mit kurzem Atem

Überraschung bei der Akkulaufzeit: Das MateBook E erzielte im Test trotz Superstromspar-Prozessor ein eher mäßiges Ergebnis: Schon nach dreieinhalb Stunden war der Akku leer. Da halten Surface Pro und Galaxy Book trotz leistungsstärkerer Prozessoren länger durch. Der schwächere Prozessor im Huawei hat einen anderen Vorteil: Er braucht keinen Lüfter zur Kühlung. Dadurch arbeitet das MateBook E lautlos.

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Kundendaten: Datenleck bei der Deutschen Post

Read the English version of this article here.

Die Deutsche Post betreibt ein Portal, auf dem Menschen nach einem Umzug ihre neue Adresse hinterlassen können: umziehen.de lautet die Adresse der Website. Mittels einer sogenannten Umzugsmitteilung informiert die Post dann automatisch diverse Dienstleister wie Banken oder Versicherungen über die neue Adresse. Fraglos ein nützlicher Service. Bei der Sicherheit ihres Portals schlampte die Post jedoch gewaltig. Aufgrund eines simplen Fehlers waren die Adressdaten von etwa 200.000 Kunden problemlos im Internet abrufbar.

Die Post bestätigt auf Anfrage den Vorfall: “Im Rahmen eines Sicherheitsupdates unseres Umzugsportals umziehen.de ist eine Kopie der Datenbankeinträge erstellt worden, die im Anschluss des Updates entgegen unserer Sicherheitsstandards aufgrund menschlichen Versagens nicht gelöscht wurde und anschließend für Nutzer mit Expertenwissen zugänglich war.”

Tatsächlich war wirkliches Expertenwissen nicht nötig. Die Datenbank ließ sich einfach herunterladen. Dafür musste man nur ihren Dateinamen kennen, er lautete “dump.sql”.

Abgeschrieben aus der MySQL-Dokumentation

Warum dieser Dateiname verwendet wird, ist leicht zu erklären: In der Dokumentation der weit verbreiteten Datenbanksoftware MySQL wird er in einem Beispiel verwendet. Bei der Post hat jemand genau nach diesem Beispiel eine Kopie der Datenbank angelegt und offenbar versehentlich direkt auf dem Webserver abgelegt. Herunterladen konnte man sie einfach, indem man die Webadresse https://www.umziehen.de/dump.sql aufrief.

Die Post hat die Datenbankkopie nach einem entsprechenden Hinweis von mir schnell entfernt. Doch das Problem betrifft auch viele andere Websites. Durch schlichtes Ausprobieren von typischen Dateinamen konnte ich nicht nur auf die Datenbank der Post, sondern auf mehr als 2.000 weitere Datenbanken zugreifen. Soweit möglich, habe ich versucht, die Webhoster der entsprechenden Seiten zu informieren.

Offen im Netz: Wer bestellte welche Medikamente?

Einen besonders großen Datensatz hatte Pharmacy Online Australia auf seinem Server liegen. In der Datenbank der australischen Onlineapotheke fanden sich nicht nur 600.000 Kundenadressen, sondern auch Details über Bestellungen von Medikamenten. Extrem sensible Daten, die auf keinen Fall in falsche Hände geraten sollten.

Weitere große Datenbanken entdeckte ich bei Beckertime, einem Verkäufer von Rolex-Uhren, bei einem US-Spielwarenhändler, beim deutschen Elektronik-Versandhandel IT-Market sowie bei revell-shop.de, einem Versandhandel für Modellbau (der aber nicht von der Revell GmbH betrieben wird). Kundenadressen und teilweise auch Kontodaten von Hunderttausenden Menschen hätte jeder abrufen können, der nach Dateien mit dem Namen dump.sql sucht. Inzwischen haben die Firmen reagiert und die Datenbankkopien abgesichert.

Hanno Böck Journalist mit Schwerpunkt IT-Sicherheit

zur Autorenseite

Es ist davon auszugehen, dass die Datenbanken in vielen Fällen zuvor von jemand anderem heruntergeladen wurden. Dafür spricht zumindest meine Erfahrung. Zur Erklärung: Auf Webservern werden üblicherweise alle Zugriffsversuche zumindest für einige Tage in Logdateien gespeichert. Jeder, der selbst eine Webseite betreibt, kann so feststellen, ob es entsprechende Versuche mit nicht öffentlichen Dateinamen gab. Eine Suche in meinen eigenen Serverlogs ergab, dass in der Vergangenheit immer mal wieder jemand nach entsprechenden Dateien gesucht hat. Ob es sich dabei um IT-Sicherheitsforscher oder Kriminelle handelte, ist schwer zu sagen.

Die Deutsche Post hat bereits damit begonnen, die betroffenen Kunden über den Vorfall informieren. In der Mitteilung heißt es: “Jemandem mit entsprechender Fachkenntnis wäre es für kurze Zeit möglich gewesen, Kenntnis von Ihren Angaben (Name, alte und neue Adresse, Umzugsdatum, E-Mail-Adresse) zu erlangen. Der Fehler wurde innerhalb weniger Minuten nach Bekanntwerden behoben. Wir können nicht ausschließen, dass in dieser Zeit unbefugt Einblick in Ihre Daten genommen wurde.”

Auch revell-shop.de teilte mit, umgehend alle Kunden informieren zu wollen. Der Sprecher des Versandhändlers IT-Market hingegen sagte, er gehe anhand seiner Logdateien davon aus, dass es keine anderen Versuche gegeben hat, die Datenbank herunterzuladen: “Wir sehen aus diesem Grund davon ab, unsere Kunden zu informieren.”

Der Spielwarenhändler aus den USA hat auch nach mehreren Tagen meine Anfragen nicht beantwortet und die Datenbank bisher auch nicht entfernt. Die anderen Firmen haben bislang keine Stellungnahme abgegeben.

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GGP: Methane Emissions: from blind spot to spotlight

The statements, opinions and data contained in the content published in Global Gas Perspectives are solely those of the individual authors and contributors and not of the publisher and the editor(s) of Natural Gas World.

This is an excerpt from an Oxford Institute of Energy Studies paper by Chris Le Fevre in July 2017. 

The environmental impact of methane emissions ? which come from a wide range of natural and anthropogenic sources ? has received growing attention.  Methane is a potent greenhouse gas (GHG). Methane emissions that occur across the gas supply chain have long been seen by the industry as an unfortunate, if necessary, part of doing business. The economic cost of this activity was recognised but the cost of reducing emissions often outweighed any benefit. Furthermore, many regulatory regimes included allowances for unaccounted for gas allowed operators to pass on the cost of emissions to consumers. The environmental impact of gas emissions was at best a minor consideration and in most cases an industry blind spot.

Global ambient methane levels have been rising and the coinciding growth in global gas production ? and the rise of unconventional gas and hydraulic fracturing ? led some to conclude that methane emissions from the natural gas industry were primarily responsible. This hypothesis received further support in 2016 when the US EPA published a major upgrade (subsequently partially reversed) in emission estimates from natural gas supply. Furthermore, the gas industry?s track record in monitoring, reporting, and controlling methane emissions is arguably patchy. Industry attempts to present a united front have often resulted in obscure debates over data and impact. This has led environmental groups and some government agencies to question the, hitherto largely unchallenged, environmental credentials of natural gas as the ?greenest? fossil fuel. In turn this resulted in increased demand for reporting and control requirements and greater industry focus, though initiatives have varied widely around the world.

This paper summarises the main issues relating to gas industry methane emissions and examines the various activities, underway and planned, to assess and reduce them. It attempts to take a wide ranging, non-specialist, overview that covers both the technical and scientific perspectives as well as operational and regulatory considerations.

The paper is structured as follows:

  • The global picture for methane emissions and the part played by the energy sector
  • Why controlling and reducing methane emissions is important.
  • How methane emissions are measured and reported levels and sources for the energy and gas sectors
  • How the impact of methane emissions is assessed
  • The overall impact of methane emissions on the environmental case for natural gas
  • Company and regulatory responses to the challenges of methane emissions

It looks at the issues globally though to provide greater granularity and illustrate some of the key points includes country profiles of the USA and Great Britain.

Executive Summary

Download paper in full 

The statements, opinions and data contained in the content published in Global Gas Perspectives are solely those of the individual authors and contributors and not of the publisher and the editor(s) of Natural Gas World.

 


Natural Gas World welcomes all viewpoints. Should you wish to provide an alternative perspective on the above article, please contact [email protected]

Kindly note that for external submissions we only lightly edit content for grammar and do not edit externally contributed content. 

POLICY ON COPYRIGHT & REPUBLICATION POLICY

 

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FBI-Bericht: Hacker-Angriffe richten sich vermehrt gegen kritische Infrastruktur

Hacker nehmen kritische Infrastruktur ins Visier.

Hacker nehmen kritische Infrastruktur ins Visier.

Seit Mai verzeichnet das FBI einen deutlichen Anstieg an Hacker-Angriffen gegen Atomkraftwerke und Energielieferanten in den USA und anderen Ländern. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf einen FBI-Bericht. Die öffentliche Sicherheit sei nicht gefährdet, da die Angriffe nicht bis zu ?operativen Systemen? durchdringen konnten. Dennoch trägt der Bericht die zweithöchste Warnstufe.

Was im deutschen Film ?23 – Nichts ist wie es scheint? schon vor Jahren aufgegriffen wurde, scheint nun beängstigende Realität zu werden. Nein, nicht die Illuminaten, sondern Hacker-Angriffe auf Atomkraftwerke. Wie die New York Times berichtet, sorgt sich das FBI in den USA um vermehrt auftretende Angriffe gegen Reaktorbetreiber, Energielieferanten, aber auch Fabriken. Dabei scheint es sich um eine Vorstufe zu einem bevorstehenden Großangriff zu handeln, sind die zuständigen IT-Forensiker doch zu dem Schluss gekommen, dass die aktuelle Angriffswelle darauf abzielt, die Computernetzwerke für zukünftige Angriffe auszuspähen und auf Schwachstellen zu überprüfen. Die ?operativen Systeme? seien bislang nicht betroffen.

Intention der Hacker unbekannt

Der Bericht des FBI, auf den sich die New York Times beruft, wurde von IT-Sicherheitsspezialisten, die für die Aufarbeitung der Angriffe zuständig sind, bestätigt. Er trägt eine ?Amber Warning?, die zweithöchste Warnstufe in Bezug auf bevorstehende und laufende Bedrohungen. Die Quelle der Angriffe ist unbekannt, da der ?Payload? der genutzten Malware angeblich bislang nicht geknackt werden konnte und daher keine Rückschlüsse auf die Urheber zulässt. Auch die Intention der Hacker ist – zumindest öffentlich – nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich um versuchte Industriespionage, vielleicjt aber auch um gezielte Versuche, Schaden anzurichten.

Ein Sprecher des Nuclear Energy Institute, das mit allen Unternehmen, die Atomkraftwerke in den USA betreiben, zusammenarbeitet, erklärt, dass Betreiber alle Cyber-Bedrohungen, die die Sicherheit des Kraftwerks und des Betriebs gefährden, dazu verpflichtet sind, solche Vorfälle zu melden. Bislang habe jedoch kein Betreiber einen erfolgreichen Angriff auf ?operative Systeme? verzeichnet. Laut der New York Times nahmen die Hacker gezielt Regulierungstechniker ins Visier, die an kritischen Systemen in Kraftwerken arbeiten. Sollten diese Systeme beschädigt oder außer Kraft gesetzt werden, drohen ?Explosionen, Feuer oder der Austritt gefährlichen Materials?. /nf

Bild: Foto von Korea Ulchin NPP via Flickr
lizenziert unter einer Creative Commons Lizenz
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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News Redaktion am Freitag, 07.07.2017 18:18 Uhr

Tags: cyberkriminalität hacker cybercrime kritische infrastrukturen fbi malware hackerangriff infrastruktur usa industriespionage atomkraftwerk

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What Mark Zuckerberg Gets Wrong About UBI

Justin Sullivan/Getty Images

Like other tech moguls dabbling in politics, the Facebook founder has shown little interest in actually shoring up the welfare state.

It?s no secret that tech bros love universal basic income. Sam Altman of Y Combinator is funding a UBI pilot program in Oakland, California, in part because he was inspired by Star Trek. Tesla?s Elon Musk supports the policy because he realizes that the aggressive automation caused by the tech industry will make UBI ?necessary.? This week, as part of his ?I?m-not-running-for-president? tour around the country, Mark Zuckerberg visited Homer, Alaska, which resulted in him writing a Facebook post lauding the merits of the state?s Permanent Fund as a model for a national form of basic income.

UBI, a concept that dates back centuries, is the idea that every person should receive some amount of money so that no one dips beneath a basic standard of living. For those on the left, it?s seen as an alternative to our country?s woefully limited cash welfare system. For libertarians, a basic income is lauded as a slimmer, less intrusive way to deliver government benefits. It is the rare utopian idea that people of different political stripes can agree on?Zuckerberg himself made sure to note the ?bipartisan? appeal of the policy in his post.

But Zuckerberg reveals exactly why the left should be alarmed that Silicon Valley is taking the lead on this issue.

First, the idea that UBI has bipartisan appeal is disingenuous. The left would have a policy that redistributes wealth by funding UBI through a more progressive tax scheme or the diverting of capital income. But libertarians like Charles Murray argue for a UBI that completely scraps our existing welfare state, including programs like Medicare, Medicaid, and housing subsidies. This would be extremely regressive, since money currently directed towards the poor would instead be spread out for a basic income for all. And certain benefits like health insurance can?t effectively be replaced with cash.

Zuckerberg?s advocacy of UBI ?bipartisanship? starts to look more like a veiled libertarian agenda.

Second, Zuckerberg asserts that Alaska?s Permanent Fund?which uses the state?s oil resources to pay a dividend to each Alaskan and is seen as one of the few examples of an actual UBI-like policy?is advantageous because it ?comes from conservative principles of smaller government, rather than progressive principles of a larger safety net.? But a UBI policy can only reflect small government principles if one envisions it eating into the country?s existing welfare state, rather than coming on top of it. In this respect, Zuckerberg?s advocacy of UBI ?bipartisanship? starts to look more like a veiled libertarian agenda.

This attitude echoes other pro-UBI tech lords like Altman, who sees basic income as providing a ?floor? but not a ceiling. In his ideal scheme, no one will be very poor, but people like Altman will still be free to get ?as rich as they fucking want.? The tech vision of the world is one where it can wash its hands of the rising joblessness it will generate through automation, but where those at the top can still wallow in extreme wealth. As Altman told Business Insider, ?We need to be ready for a world with trillionaires in it, and that?s always going to feel deeply unfair. It feels unfair to me. But to drive society forward, you?ve got to let that happen.?

This is deeply telling of the tech UBI mentality: driving society forward doesn?t mean reducing inequality, but rather fostering more entrepreneurship. The former is viewed as unnecessary and the latter as an inherent good.

Zuckerberg also compares Alaska?s Permanent Fund to running a business?a very specific one:

Seeing how Alaska put this dividend in place reminded me of a lesson I learned early at Facebook: organizations think profoundly differently when they?re profitable than when they?re in debt. When you?re losing money, your mentality is largely about survival. But when you?re profitable, you?re confident about your future and you look for opportunities to invest and grow further. Alaska?s economy has historically created this winning mentality, which has led to this basic income. That may be a lesson for the rest of the country as well.

The idea that a ?winning mentality? is what is going to lead to a basic income in the United States reveals how little Zuckerberg understands about politics. This is a pervasive ideology among tech leaders, who believe the lessons that they have gleaned from their own industry are applicable to all of the country?s problems. But remember the last time a disrupter said he was going to step into the political arena and run our country like a business?

Remember the last time a disrupter said he was going to step into the political arena and run our country like a business?

For moguls like Zuckerberg, there is never any deep consideration of, say, the fact that racism, sexism, and classism are deeply intertwined with our country?s policies and are some of the biggest obstacles to implementing a highly redistributive policy like a UBI. Nor is there any attempt to consult with lifelong organizers and activists on the issue.

At the end of his post, Zuckerberg states that the ?most effective safety net programs create an incentive or need to work rather than just giving a handout.? This echoes the ?personal responsibility? rhetoric that drove workfare policies in the 1990s, which ended up kicking millions of people off of welfare rolls, leaving them in extreme poverty. The line also directly undermines the push for a UBI, which is quite literally a handout that can help liberate people from the ?need to work.?

It would appear that Silicon Valley?s support for a basic income comes from self-interest. As Jathan Sadowski writes in the Guardian, ?the trouble comes when UBI is used as a way of merely making techno-capitalism more tolerable for people, when it is administered like a painkiller that numbs the pain and masks the symptoms of economic injustice without addressing the root causes of exploitation and inequality.?

Tech moguls may seem like tempting allies for UBI advocates, but their vision of an ideal social safety net does not look anything like the left?s. If it did, they wouldn?t be pushing just for a basic income, but also for things like universal health care, free public education (not just for engineers!), and strong labor unions. For Silicon Valley, UBI is a sleek technological means to a very different end.

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Bulgarian PM Borissov: Sole requirement in jet fighter acquisition is that they should be new

Bulgarian Prime Minister Boiko Borissov said on July 7 that his sole requirement in the process of acquiring jet fighters for the Air Force is that they should be new.

Of the three bids submitted in 2016 in response to Bulgaria?s call for proposals, the only one involving aircraft newly-made to order was Sweden?s Gripen. This was ranked highest by an interdepartmental expert committee that examined the bids.

Borissov?s July 7 statement in the twists and turns of the saga of the jet fighter acquisition is a different message from that in one of his previous statements, when he said that his primary demand was that payments should be stretched out over as long a period as possible.

His comment came a day after Defence Minister Krassimir Karakachanov said that negotiations on acquiring new fighters would be postponed until after a parliamentary ad hoc committee investigating the process so far had completed its work. The committee has a two-month lifespan, to some time in September.

Borissov said that the experts could have their say, but a lot of money would be spent on the aircraft and so they should be new.

He said that the three processes of modernising Bulgaria?s armed forces should run in parallel.

In terms of an envisaged process with a price tag of 3.5 billion leva (about 1.78 billion euro), Bulgaria plans to acquire new fighter jets, two naval patrol vessels, and armoured vehicles for the infantry.

Meanwhile, Bulgarian President Roumen Radev, in an interview with public broadcaster Bulgarian National Television, said that he saw changes planned to the Defence and Armed Forces Act as an attempt to politicise the military.

The military modernisation process has been the subject of tensions between Radev and Borissov?s GERB party, though the President and Prime Minister have been at pains to try to show no differences between them on issues such as the fighter jet acquisition.

Radev, who before standing in Bulgaria?s 2016 presidential elections was head of the Air Force, earlier described the formation of the parliamentary ad hoc committee on the jet fighter acquisition process as an attempt to set up a ?tribunal?.

The committee was formed at the initiative of GERB, with the party?s parliamentary leader Tsvetan Tsvetanov levelling allegations at Radev of interference in the jet fighter acquisition process before the January/May 2017 caretaker cabinet had taken a decision. But at the same time, Tsvetanov has claimed that the formation of the committee is not directed against the President.

Radev, in the interview shown by BNT on July 7, said: ?I have heard all the chaotic, mutually contradictory speeches. I am not yet aware of how this committee will work, by what mechanisms, by what methods it will work, let?s see what the approach is, and then I will comment. But I hope that this committee will not stop the projects for the modernisation of the Bulgarian military?.

As to the changes to the Defence and Armed Forces Act, which envisage military candidates for senior positions appearing at hearings before the parliamentary committee on defence, Radev said that this would not take over his powers.

Constitutionally, the President is also the commander-in-chief of the Bulgarian armed forces, and decrees top military appointments.

Radev added that in any event, the changes to the Defence Act weakened the presidential institution in terms of the armed forces.

?You remember how a quarter of a century ago, we depoliticised the Bulgarian army. I see attempts to reverse this process. That, I think, is big trouble. And if the defence committee and the National Assembly as a whole has more influence and authority over the armed forces, let them do so by adopting appropriate laws on the armed forces and military personnel and not by forceful summoning and questioning of candidate generals,? Radev said.
/Politics

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Rewriting the Iranian Revolution

On November 5, 1978, rioters put Tehran to the torch while the army stood by. ?Not even a bloody nose,? the shah had instructed his generals from his home in the city?s northern hills, Niavaran Palace. Before the winter?s end, Muhammad Reza Pahlavi, the last in 2,500 years of shahs of Iran, would leave his throne for exile. Morose, melancholy and withdrawn, he barely resembled the resolute tyrant of Reza Baraheni?s Crowned Cannibals, the late 70s bestseller that depicted the shah?s rule as a period of macabre palace orgies and prisons brimming with dissident youth.

Baraheni?s book, fêted by America?s literati and reprinted in part by the New York Review of Books, contained many fabrications. The shah undoubtedly ran a repressive and undemocratic regime, but his vilification by human rights activists and the press in the seventies provided a new wave of revisionist historians with an easy foil. Andrew Scott Cooper in his first book, Oil Kings: How the U.S., Iran, and Saudi Arabia Changed the Balance of Power in the Middle East, linked the souring attitude toward Iran in the West with the shah?s insistence on maintaining high oil prices. In between, Cooper, seemingly, has succumbed to the charms of Iran?s last royal family. And no wonder: In an age of ?Islamic terrorism,? the shah, a secular modernizer who spoke flawless French, appears sympathetic and comprehensible.

A former Human Rights Watch researcher, Cooper delights in refuting the ?charnel house? image of the shah?s rule. The shah once balked at the New York Times? comparison of him with Louis XIV. ?I?m the leader of a revolution,? he replied, ?the Bourbon was the very soul of reaction.? The monarch, who ruled absolutely, wished to be remembered as a liberalizer. Cooper complies?he points out the moment in 1977 when the shah threw open his jails to the Red Cross. Amnesty International had reported 25,000 to 100,000 political prisoners?the Red Cross ended up finding some 3,000. The shah?s human rights record was nowhere near as grim as Iran?s revolutionaries, or indeed President Jimmy Carter, believed.

In The Fall of Heaven, his new book on the Pahlavi dynasty?s final days, Cooper attempts to portray Iran?s last monarch as a frustrated democrat, arguing that the shah?s liberalization program begun during the final years of his reign was ill-timed?right when American support for the shah, under pressure from human rights campaigners, wavered. Cooper cleverly moves the shah?s third wife, Farah Pahlavi, at once a Marie Antoinette figure and the saving grace of a corrupt regime, toward center stage of the royal pageant, always highlighting, but never overstating her role by the shah?s side.


On the afternoon of the riots, Cooper recounts, the U.S. ambassador Bill Sullivan, summoned by the shah for an audience, could find no-one, not even a footman amid the palace?s empty rooms, to lead him to the king. Iran?s Imperial Government was in disarray. At last, from a side door in the hall, out walked the queen, who was astonished to find Sullivan dawdling in the shadows. She led him to the shah, sequestered away in his private study. Unbeknownst to all but a handful of close associates and doctors, the shah was dying of cancer. Houchang Nahavandi, a regime insider, declares in his biography of the shah that the queen held a ?de facto? regency in the final months. It is, doubtless, an exaggeration, but reflects the controversy about Farah Pahlavi and her circle, whose influence grew as the monarchy waned in 1978.

The following day, the shah appeared on national television. ?I once again repeat my oath to the Iranian nation to undertake not to allow the past mistakes, unlawful acts, oppression and corruption to recur but to make up for them,? he said. ?I have heard the revolutionary message of you the people.? It was an astonishing mea culpa. Had not the shah, after weeks of refusing, just appointed a military government of order? In private, he repudiated the speech (written by two of the queen?s aides). But there was little he could do. Within months, Pahlavi Iran, a showcase for Westernization, yielded to the Islamic state led by Ayatollah Ruhollah Khomeini. The ally, praised by President Carter the year before as an ?island of stability? in a troubled region, turned into one of America?s staunchest foes. An era of Islamist revolutions across the Middle East had begun.

To all appearances in Washington, the shah?who had firmly led his country through two decades of social and economic progress?wasn?t going anywhere. In early August 1978, the CIA reassured the White House that Iran was not even in a ?pre-revolutionary situation.? No one could imagine Iran without the shah. The Communists had been violently suppressed, the liberal opposition silenced, and the Islamists?well, the Shia clergy were powerful, but had they ever ruled?

Within a month of his audience with the shah, Sullivan fired off another report countenancing just that. It was titled: ?Thinking the Unthinkable.? He foresaw a ?Gandhi-like? position for Khomeini in the new Iran. While the White House hesitated over the suggested blueprint for action, Sullivan?s confidence in his own judgment and good intentions gently wreaked havoc on U.S. support for the shah. The ambassador?s rogue overtures to the Islamist opposition, including Khomeini, exiled in Paris, infuriated Carter, and contributed toward growing confusion over U.S. policy among palace officials.


Yet the shah was not a victim of history, as both Cooper?s book and the shah?s own memoirs, Answer to History, which he penned in exile, would suggest. The shah needed little help bringing about his own demise. ?This country is lost because the shah cannot make up his mind,? an Iranian general told Sullivan. ?You must know this and you must tell this to your government.? The king was neither able to accept the idea of reducing himself to a figurehead in a parliamentary government, nor of killing thousands to preserve his throne. He could not believe that Khomeini, whom he described as a ?worn fanatic old man,? would overthrow him. His people were ungrateful.

The Fall of Heaven parses what went wrong in the 1970s, leaning heavily on the memoirs and testimony of regime loyalists, alive and dead. Cooper seems influenced by Asadollah Alam, the powerful minister of court who doubled as royal confidante, and wrote a close account of the shah?s rule, which he locked away in a Swiss bank. In his diaries, as at court, Alam was indefatigably shrewd: With an eye?one suspects?on posterity, he exonerated himself, heaping blame for the regime?s abuses on his rival the prime minister, Amir Abbas Hoveyda. The court minister bemoaned the government?s arrogance toward the mass of Iranians, and dared utter criticisms to his master?albeit wrapped in thick and courtly blandishments?when Hoveyda did not. ?Pride comes before a fall,? he wrote about the shah?s hero, Charles De Gaulle, ?though such absolute self-confidence is surely a sign of genius.? In his will, Alam stipulated his diaries be published when the Pahlavis no longer ruled Iran. He died a year before the revolution.

The queen could not understand why a man would be jailed for reading Anton Chekhov?and interceded for the release of such prisoners.

The feeling has long existed in royalist circles that had the shah allowed critical voices at court, he might have been less perplexed by the sudden explosion of discontent following an economic downturn in the late 1970s. The independent-minded Farah, The Fall of Heaven underlines, was known for speaking up. Accounts like Nahavandi?s claim she never broke the cordon sanitaire around the shah. But Cooper reveals a series of sensational meetings between the queen and Parviz Sabeti, a senior officer in the shah?s feared intelligence services, who went to the queen with his dossiers on the corruption among courtiers and the royal family, after being stonewalled by his superiors. ?How can my son,? Farah cried, ?become king if this is going on?? When the shah heeded such warnings, it was too much, too late. In early November 1978, he acquiesced to the arrest of dozens of former officials, among them Hoveyda, recently dismissed from office, whom his rivals denounced as responsible for the regime?s greed.

Only when things began to go patently wrong, after student protests erupted in the religious city of Qom in January 1978, did the queen?s political influence become decisive at court, encouraging the shah to pursue his liberalization program and to appease the swelling opposition. In the decade before, the queen had asserted herself as the patron of Iran?s cultural avant-garde?hosting Andy Warhol in Tehran and laying the foundations for the commercial success of a generation of freethinking Iranian artists?as well as causes like rural literacy and environmental conservation.

Yet the shah, like his court minister, had suspected his wife?s liberalism as an import from Paris, where she had studied, and her circle of left-leaning intellectuals as mere devotees of radical chic. ?An angel of purity,? Alam said, ?but she is inexperienced and impulsive.? The queen could not understand why a man would be jailed for reading Anton Chekhov?and interceded for the release of such prisoners. When the shah turned toward his wife for political advice in his final year on the throne, his congenital suspicion toward her democratic views, unlike what Cooper writes, never really diminished?or his ambivalence about her political role. ?You don?t have to be Joan of Arc,? he told the queen, when she offered to stay behind as a symbol for the few royalists left.

By the time the shah began a program of liberalization?relaxing, as he had suppressed years before, freedoms of press, speech and protest?it was too late. Muhammad Reza had always displayed fastidious respect for counsel and the letter of the constitution whenever his authority was weakest. It is, however, difficult to judge the sincerity of princes. ?The problem this time was that no one, not his most devoted supporters, and certainly not his foes,? Cooper observes, without irony, ?could imagine that the king who relished power as much as he did would ever voluntarily relinquish it.?


It is no wonder a thin web of counterfactuals hangs over The Fall of Heaven?the success of revolutions like the Iranian, or the Russian or the French, rely upon magnificent contingencies. Cooper even suggests that the disappearance of the Iranian-Lebanese Shiite leader, the Imam Musa Sadr, while visiting Libya in August 1978, foiled a brewing concordat between the shah and Iran?s senior clergy, who by and large were wary of Khomeini?s radicalism. The New York Times review judged ?fanciful? the theory that Sadr, however charismatic, could have reversed the course of Iranian and Shia history.

What might have happened differently has been, since the shah?s exile, the ceaseless parlor game of ancien régimistes. Cooper?s book, perhaps unintentionally, plays along, encouraging the reader toward the conclusion that?had the shah not been weakened by cancer, or had Carter more firmly expressed his support for the monarchy, or had the Iranian people been grateful for the shah?s many real achievements?Iran would have moved toward a benign, British-style constitutional monarchy. ?The Shah spent the last two and half years of his reign,? Cooper concludes, ?dismantling personal rule in an attempt to democratize Iranian political life.?

Historians should resist the temptation to view the past as mere prologue, however grim the present.

Few historians will agree with Cooper?s out-and-out revisionism. That the shah was planning free elections?conveniently in the future?obscures the point of his anti-democratic character. His most ardent loyalists, chief among them Alam, knew this. Biographers of the monarch?s last years, beginning with William Shawcross?s unsurpassable The Shah?s Last Ride (1988), have always understood that he was as much an opportunist as he was a visionary?how else could he have survived 37 years on the Peacock Throne? Then again, curiously, The Fall of Heaven?whose title recalls the country?s halcyon days as an economic and political leader in the Middle East?reflects how many Iranians feel today. ?This sober narrative,? the exiled journalist Nazila Fathi wrote in the Washington Post, ?will resonate with many Iranians?including myself?who lived under the grim conditions Khomeini introduced after the revolution.? Historians should resist the temptation to view the past as mere prologue, however grim the present.

The Iranian revolution, we can say glancing at the tempest of Islamic movements that swept the world afterward, was one of the foundational events of the twenty-first century. But it would be a mistake to say that history has vindicated the après-moi-le-déluge attitude of the shah. The Iranian historian Abbas Milani in The Shah (2011), a far more balanced portrait, concludes that Muhammad Reza ?arguably made the worst possible choice? at every critical juncture in the revolution. The shah?s story resonates with us as the tragedies of Sophocles or Shakespeare do?as tales of the hubris of men who believe they are doing good, but who instead work horrible mistakes.

And indeed, Cooper reminds us that the American and British actors in the tragedy of Iran?s revolution were as hapless as anyone else. ?We should be careful not to over-generalize from the Iranian case,? Carter?s national security advisor wrote the day after Khomeini?s return to Iran. ?Islamic revivalist movements are not sweeping the Middle East and are not likely to be the wave of the future.?

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Algorithmen: Maas schlägt digitales Antidiskriminierungsgesetz vor

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  1. Seite 1 ? Maas schlägt digitales Antidiskriminierungsgesetz vor
  2. Seite 2 ? Reicht nicht einfach das Datenschutzrecht?

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Handydaten, die beeinflussen, ob jemand einen Kleinkredit bekommt. Software in der US-Justiz, die das künftige Verhalten von verurteilten Straftätern vorhersagt und dabei nach Ansicht von Kritikern Schwarze benachteiligt. Ein Programm, das Sozialhilfebetrüger in Australien erkennen soll, aber häufig Unschuldigen gigantische Rechnungen schickt. Es gibt viele Beispiele für automatisierte Entscheidungsfindungen, die längst Realität sind und manchmal haarsträubende bis beängstigende Folgen für die Betroffenen haben. Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) plädiert deshalb für ein staatliches Eingreifen. Auch wenn die von ihm selbst genannten Beispiele in Deutschland so gar noch gar nicht möglich, weil schlicht nicht erlaubt wären.

Auf einer Veranstaltung seines Ministeriums schlug Maas am Montag drei Neuerungen vor: erstens ein “digitales Antidiskriminierungsgesetz”, um zu verhindern, dass Teile der Bevölkerung durch Softwareentscheidungen benachteiligt werden. Zweitens ein Transparenzgebot für Algorithmen, also Erklärungen der Anbieter oder Betreiber über ihre Personalisierungsmechanismen, “damit Nutzer selbst entscheiden können, welche Filter sie akzeptieren und welche nicht”. Drittens die Gründung einer Digitalagentur, “um im Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Verbrauchern mehr Expertise zu erlangen ? über Algorithmen, über das Internet der Dinge und das Leben in der digitalen Welt”.

Spiegel Online hatte vorab unter Berufung auf das Redemanuskript berichtet, Maas verlange auch “eine behördliche Kontrolle, um die Funktionsweise, Grundlagen und Folgen von Algorithmen überprüfen zu können”. Diese Aufgabe könne die Digitalagentur übernehmen. Das wäre gleichbedeutend mit einer Aufsichtsbehörde, der Unternehmen wie Google Einblick in ihre Quellcodes und damit Geschäftsgeheimnisse geben müssten. Vor Ort sagte Maas diese Sätze allerdings nicht, und auch im offiziellen Manuskript stehen sie nicht.

Seit Jahren redet Maas darüber

Seine Vorschläge für Gesetze und Gebote bleiben deshalb äußerst vage. Maas hat aber bereits mit dem inhaltlich umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz gezeigt, dass er willens ist, die Regulierung von Internetunternehmen zu verschärfen. So ist wohl auch sein neuer Vorstoß zu verstehen: “Bis zu welchem Grad sind wir bereit, unsere Handlungsfreiheit durch Algorithmen beschneiden zu lassen?”, fragte er am Montag, nachdem er die Antwort zuvor schon selbst gegeben hatte: “Menschen dürfen nicht von Technik beherrscht werden.”

Sein Timing allerdings und ein Seitenhieb auf die Kabinettskollegen verraten, dass die Bundesregierung insgesamt noch keinen allzu dringenden Handlungsbedarf sieht. Denn schon vor drei Jahren hatte Maas mehr Transparenz von Unternehmen wie Google angemahnt. Und Ende 2015 schrieb er dann in einem Gastbeitrag für die ZEIT: “Wir brauchen einen Algorithmen-TÜV, der die Lauterkeit der Programmierung gewährleistet und auch sicherstellt, dass unsere Handlungs- und Entscheidungsfreiheit nicht manipuliert wird.” 

Maas: “Die nächste Bundesregierung sollte …”

Nun aber ist die Legislaturperiode praktisch beendet und ein Vorstoß des Gesetzgebers ist ausgeblieben. Maas stellte am Montag fest: “Die nächste Bundesregierung sollte sich mit der Gründung einer Digitalagentur ernsthaft auseinandersetzen. Das hat die jetzige auch schon getan.” Was den unausgesprochenen Vorwurf enthält, dass dieses Auseinandersetzen zu nichts Greifbarem geführt hat.

Forscher und Aktivisten, die sich mit dem Thema beschäftigen, freuen sich prinzipiell über die neue Aufmerksamkeit für ihr Anliegen. Aber Matthias Spielkamp von der Initiative Algorithm Watch befürchtet, dass Maas mit seinen vagen Vorschlägen nur Wahlkampf macht. “Was nicht passieren darf”, sagt Spielkamp, “ist, dass plötzlich ‘der Algorithmus’ an allem schuld ist.” Denn nicht eine Software diskriminiere, sondern immer das Unternehmen, das sie einsetzt. Und da es bereits ein Antidiskriminierungsgesetz gebe, sehe er nicht, warum das unbedingt ins Digitale übertragen werden müsse. Es würde reichen, das bestehende auch gegen Internetunternehmen durchzusetzen. Ebenso hielte er “eine Bundesalgorithmenprüfungsanstalt”, wie er es ausdrückt, für den falschen Weg.

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