Der C/C++-Herausforderer D wird insofern geadelt, dass die GNU Compiler Collection offenbar schon sehr bald die Programmiersprache unterstützen wird.

Würdigung für die Programmiersprache D: Das GCC Steering Committee hat sich dafür ausgesprochen, das Frontend und die Laufzeitumgebung der Sprache in die GNU Compiler Collection zu integrieren. Der D-Code muss noch von einem sogenannten GCC Global Reviewer genehmigt werden, aber das wird wohl im Zuge der Entwicklung von Version 8 der GCC erfolgen, die nächstes Jahr erscheinen wird.

Bei der Frontend- und Laufzeitunterstützung handelt es ich um etwa 800.000 Zeilen Code, die nun in die Compiler-Infrastruktur zu integrieren sind.

D in fünf Sätzen

D-Schöpfer Walter Bright hatte sich schon kurz nach der Veröffentlichung des C++98-Standards im Jahr 1999 daran gemacht, eine neue objektorientierte, imperative Programmiersprache zu entwickeln, die sich stark an C++ anlehnt. In den darauf folgenden Jahren ließen er und weitere Sprachentwickler sich zudem von Java und C#, aber auch von Sprachen wie Ruby und Python inspirieren.

Im Januar 2007 stellte Bright dann die Version 1.0 vor, die auch Basis für den älteren D-Artikel auf heise Developer ist. Von 2007 bis 2010 arbeiteten die Entwickler dann an der Version 2.x. Viele der Features von C++11 und C++14 waren zuvor schon in D zu finden.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)

Webseite Web Site