Nach zweimonatiger Betaphase liegt nun Rails 5.1 vor, das unter anderem mit eingebautem Secret Management und Systemtests aufwartet. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit JavaScript gestärkt.

Pünktlich zur Entwicklerkonferenz RailsConf hat das Team hinter dem Web-Framework Ruby on Rails die Arbeiten an Version 5.1 abgeschlossen. Seit der Freigabe der Betaversion im Februar 2017 hat sich offenbar nicht mehr viel getan, zu den größten Neuerungen zählt unter anderem, dass Rails dank einer Neuimplementierung von rails-ujs nicht länger standardmäßig von der JavaScript-Bibliothek jQuery abhängig ist und sich Abhängigkeiten von über Node.js’ Paketmanager npm verwaltete Pakete nun mit Yarn managen lassen. Um einfacher mit dem Webpack-Bundler arbeiten zu können, ist nun ein entsprechendes Gem verfügbar.

Außer der besseren Zusammenarbeit mit JavaScript stand auch die Sicherheit auf dem Plan der Entwickler. So sollen nun etwa Systemtests leichter fallen, und Rails bietet Optionen zum sicheren Umgang mit Anwendungsgeheimnissen wie Passwörtern. Darüber hinaus haben Entwickler nun die Möglichkeit, Mailer mit Parametern aufzurufen, die vor dem Aufruf einer Aktion verfügbar sind und eigene programmatische Routen anzulegen.

Das quelloffene Ruby on Rails steht unter einer MIT-Lizenz wurde der Öffentlichkeit 2004 vorgestellt. Es soll Nutzer unter anderem dazu bringen, sich am DRY-Prinzip (Don’t Repeat Yourself) zu orientieren und sich an starke Namenskonventionen zu halten. (jul)

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